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Material- und Ideenbörse für die christliche Kinder- und Jugendarbeit

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Ideen durchstöbern

Recycling-Trophäen

Statt Hirschgeweih im Wohnzimmer lieber Recycling-Trophäen im Kinderzimmer. Mit Kreativität kann auch aus Müll etwas Neues entstehen. Recycling-Trophäen werden mit Hilfe von Schere, Bohreren, Draht und Heißkleber aus Recycling-Müll hergstellt. Jogurth-Becher, Waschmittelfalschen, Plastikbehälter und vieles mehr können dabei zu einzigartigen Recycling-Trophäe verarbeitet werden.

Alter: ab 10 Jahren
Gruppengröße: 5 – 15 Personen
Ziele: Kreativität fördern, Umgang mit Plastik bewusst machen, Recycling auf andere Art kennenlernen
benötigtes Material: Plastikbehälter (z.B. Waschmittelflasche), Recycling-Müll (z.B. Platikflaschen), Draht und Ähnliches
benötigtes Werkzeug: Schere, evtl. Säge, Heißkleber oder ähnlicher Kleber, Hand- oder Akkubohrer

Den unteren Teil eines Plastikbehälters abschneiden und evtl. leicht anschrägen, so dass sich die Schnautze des Tierkopfs etwas nach unten neigt. Lässt man an der oberen Kante etwas Plastik stehen, knickt das dann nach unten um, hat man gleichzeitig eine gute Befestigungsfläche, die z.B. durchbohrt werden kann um die Trophäe aufhängen zu können. Und nun kommt die Qual der Wahl: Was für ein Tier soll entstehe? Vielleicht ein Fabelwesen oder ein schielendes Opossum? Welche Utensilien fehlen noch um einen Tierkopf zu erhalten? Glühbirnen, Knöpfe, Schraubverschlüsse und Drähte können zusätzlich montiert werden. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Man kann die Recycling-Trophäe so lange verbessern, bis man mit dem Ergebnis zufrieden ist.

Die Präsentation der Trophäen kann zum Beispiel in einem alte (goldenen) Bilderrahmen oder auf einer Holzplatte erfolgen. Es lohnt sich auf die passende Beleuchtung zu achten! Setzt die Trophäen ins rechte Licht, damit sie voll zur Geltung kommen!

Vielen Dank an Sandra für diese Idee!

Spiele und Ideen für den Kinderfasching

Im Jugendleiter-Blog werden passend zur 5. Jahreszeit einige spannende Spiele und Ideen für den Kinderfasching vorgestellt, die wir gerne weiterempfehlen:

Alle Spiele und Ideen der Serie: Spiele und Ideen für den Kinderfasching

Chaosspiel

Chaotisches Spiel mit mehreren Mannschaften

Bei diesen chaotischen Spiel rennen die Mannschaften durchs gesamte Haus/übers gesamte Gelände und suchen Zettel mit bestimmte Zahlen und Codewörtern. Nach Nennung des richtigen Codewort bekommt die Mannschaft eine Aufgabe, erfüllt sie diese muss sie eine neue Zahl finden.

Alter:
ab ca. 9. Jahre (wegen Quizfragen)

Gruppengröße:
6 bis 100 Kinder

Ziel:
Spaß, Mannschaftszusammenhalt

Vorbereitungszeit:
bei übernommener Vorlage: ca. 30 Minuten
sonst: ca. 2,5 Stunden

Dauer der Durchführung:
ca. 1,5 Stunden

benötigtes Material:
Spielfiguren
Würfel
Zettel mit Zahlen und Codes
Papier und Stift
Ausdruck mit Aufgaben
Spielbrett (siehe Druckvorlage)

Beschreibung:
Das Chaosspiel läuft wie folgt ab: die Mannschaften würfeln und setzen ihren Spielstein auf das entsprechende Feld auf dem Spielfeld. Jetzt läuft jede Mannschaft los und Sucht die entsprechende Zahl im Haus/auf dem Gelände. Die Zettel mit den Zahlen drauf sind offensichtlich mit Klebeband befestigt. Habe eine Mannschaft die richtige Zahl gefunden merkt sie sich das zugehörige Codewort und rennt zurück zum Spielfeld und Spielleiter. Dort wird das Codewort genannt und die Mannschaft (wenn sie komplett ist) bekommt eine Aufgabe (Quizfrage oder Aufgabe wie: besorgt eine Rolle Toilettenpapier, malt ein Bild eurer Gruppe, …). Ist das erledigt dürfen sie erneut würfeln.
Die Mannschaft hat gewonnen die als erstes auf dem Spielbrett ihr Spielstein ins Ziel gebracht hat.

Dateien:

Druckvorlage Spielbrett (A3)
Druckvorlage Aufgaben

Zahlen und Begriffe

Autor:
Tobias Wulff

Ein Sterndeuter erzählt …

Alle Jahre wieder: die Weihnachtsgeschichte. Aber wie erzählt man diese Geschichte, die doch eigentlich schon jeder kennt? Zum Beispiel in vier Teilen aus verschiedenen Blickwinkeln. Die Weihnachtsgeschichte aus der Sicht eines Steuerbeamten, eines Gastwirtes, eines Hirten und eines Wissenschaftlers. Im dritten Teil wird die Weihnachtsgeschichte aus Sicht eines Sterndeuters erzählt. Die Geschichte ist geeignet für Kinder ab 6 Jahren.

Huch, wo kommt ihr den her? Ich habe euch gar nicht kommen gehört. Wahrscheinlich war ich mal wieder völlig vertieft in meine Arbeit. Ich bin Sterndeuter und mein Name ist Balthasar. Meine Aufgabe ist es den Nachthimmel nach neuen Sternen und Sternbilder abzusuchen. Mit meinem neuen Fernrohr habe ich gerade wieder viele neue Sterne am Himmel entdeckt. Auf einer Sternkarte zeichne ich diese Sterne ein. Das ist ganz ähnlich, wie wenn auf einer Landkarte eine Stadt eingezeichnet wird. Es ist unglaublich wie viele verschiedene Sterne es gibt. Und wenn man den Sternenhimmel genauer betrachtet erkennt man zwischen den Sternen spannende Muster. Es gibt zum Beispiel einige Sterne, die zusammen wie ein Krebs aussehen. Andere Sterne ergeben zusammen einen Bären. Und selbst Zwillinge kann man in den Sternen erkennen. Wollen wir doch mal sehen ob ihr auch gute Sterndeuter seit. Wer erkennt auf einer dieser Sternkarte ein Sternbild? (Karten mit Sternbildern austeilen)

Sterne sind wirklich sehr faszinierend. Erst vor kurzem habe ich zusammen mit meinen Kollegen Kaspar und Melchior eine spannende Geschichte erlebt. Wie jede Nacht betrachteten wir gemeinsam den Sternenhimmel durch unser Fernrohr. Plötzlich tauchte ein neuer Stern am Himmel auf. Das war aber kein gewöhnlicher Stern. Der Stern leuchtete unglaublich hell. Wir konnten uns das nicht erklären. Daher haben wir in unseren Büchern nach einer Antwort gesucht. Aber auch dort war ein solcher Stern nicht beschrieben. Der Stern musste etwas besonderes zu bedeuten haben. Aber was konnte das sein. Melchior hatte eine Idee: ein besonderer Stern kündigt sicher einen besonderen Menschen an. Das kann doch nur heißen, dass ein neuer König geboren wurde. Das hörte sich logisch an. Doch wenn irgendwo ein neuer König geboren worden war, dann mussten wir diesen natürlich besuchen. Schnell machten wir uns daher auf den Weg passende Geschenke zu kaufen. Das durften natürlich keine 0-8-15-Geschenke sein. Für einen König waren die wertvollsten Geschenke gerade gut genug. Nachdem wir die Geschenke gekauft hatten standen wir vor dem nächsten Rätsel. Wie sollten wir diesen neuen König finden? War irgendwo am Sternenhimmel ein Hinweis auf den Geburtsort versteckt? Wir suchten und suchten und unseren Augen waren vom vielen durchs Fernrohr schauen schon ganz müde. Da viel mir etwas auf. Der helle Stern bewegte sich. Er bewegte sich ganz klar in eine Richtung.

Da gab es für uns kein Halten mehr. Schnell sattelten wir unsere Pferde und machten uns auf den Weg. Es war nicht schwer den Weg zu finden. Wir mussten einfach nur dem Stern folgen. So waren wir eine ganze Weile unterwegs. Melchior war von der anstrengenden Reise schon ganz müde und schlief immer wieder kurz ein. Allmählich wurde der Stern immer langsamer. In weiter Ferne sahen wir den Palast von König Herodes auftauchen. Natürlich mussten wir dort einen kurzen Zwischenstopp einlegen und König Herodes von unserer unglaublichen Entdeckung berichten. König Herodes war allerdings gar nicht erfreut über die neuen Nachrichten. Ein Stern, der den Weg zu einem neugeborenen König wies gefiel ihm überhaupt nicht. Schließlich war Herodes König und es gefiel ihm gar nicht, dass irgendwo ein neuer König geboren wurde. Daher befahl König Herodes Kaspar, Melchior und mir auf dem Rückweg wieder bei ihm im Palast vorbeizukommen und genauen Bericht zu erstatten. So machten wir uns weiter auf den Weg und folgte wieder dem Stern.

Plötzlich blieb der Stern stehen. Wir konnten es gar nicht glauben. Weit und breit war kein großes Haus oder ein Palast zu sehen. Erst dachten wir, dass der Stern uns nun doch nicht zum neugeborenen König geführt hatte. Doch der Stern leuchtete immer stärker und stand genau über einem Stall. Endlich hatten wir verstanden. Der neue König lag dort in diesem Stall. Seltsamer Ort für einen König und einen Neugeborenen, aber wir öffneten die Stalltüre. Drinnen sahen wir einen Mann, eine Frau und ein neugeborenes Baby. Das Baby war bezaubernd. Man merkte ihm an, dass es ein ganz besonderes Neugeborenes war. Kaspar, Melchior und ich knieten uns vor dem Kind nieder und zeigten so unsere Hingabe. Danach übergaben wir noch unsere Geschenke. Die wertvollen Geschenke in einem ärmlichen Stall waren ein seltsamer Anblick. Glücklich und zufrieden machten wir uns anschließend auf den Heimweg.

Eigentlich wollten wir auf dem Rückweg bei König Herodes einen Halt machen um ihm genau von dem Neugeborenen im Stall zu berichten. Doch im Traum sprach Gott zu mir und sagte, dass wir König Herodes nichts über den neugeborenen König erzählen sollten. Und so machten wir und direkt auf den Heimweg. Schon unglaublich, was man mit einem Stern erleben kann!

Ein Gastwirt erzählt …

Alle Jahre wieder: die Weihnachtsgeschichte. Aber wie erzählt man diese Geschichte, die doch eigentlich schon jeder kennt? Zum Beispiel in vier Teilen aus verschiedenen Blickwinkeln. Die Weihnachtsgeschichte aus der Sicht eines Steuerbeamten, eines Gastwirtes, eines Hirten und eines Wissenschaftlers. Im zweitenTeil wird die Weihnachtsgeschichte aus Sicht eines Gastwirts erzählt. Die Geschichte ist geeignet für Kinder ab 6 Jahren.

Leute, Leute, ich muss erst mal verschnaufen, so ein Stress zur Zeit, ich weiß nicht, wo mir der Kopf steht. Also jetzt mal von vorne: Ich bin die Wirtin vom Gasthof zum „Wilden Ochsen“. Der „Wilde Ochsen“ war hier in Bethlehem einmal ein echt gutes Haus. Ich habe vierzig Fremdenzimmer und mein Mann hat richtig gut gekocht. Jetzt ist mein Mann krank und kann nicht mehr in der Küche stehen, das Haus ist renovierungsbedürftig, aber dafür fehlt das Geld. Natürlich kommen jetzt auch kaum noch Gäste. Na ja hier in der Gegend ist es eh schwierig mit Gästen. So viele Händler kommen nicht nach Bethlehem und kaum jemand hat hier geschäftlich zu tun. Wir haben hier zwar eine wunderschöne Landschaft aber deshalb kommt ja niemand zum Übernachten. Wenn die Leute freie Zeit hätten und nur so zum Spaß reisen würden oder um sich zu erholen, aber das kann sich ja niemand leisten. Das wären dann ja Ferien, so was macht ja niemand. Eigentlich schade. Es gibt hier herrliche Wiesen mit Schafherden, das Wetter ist auch immer super und schön warm.

Aber stellt euch vor, was jetzt passiert ist. Der Kaiser hat eine Volkszählung beschlossen. Jeder muss in die Stadt, in der er geboren wurde. Ihr könnt euch nicht vorstellen, was das für ein Durcheinander gegeben hat. Ist ja auch eine komplett verrückte Idee. Aber wenn es der Kaiser befiehlt, was soll man machen. Für mich ist das allerdings ein Glücksfall. Ich bin hier geboren d.h ich muss nicht in eine andere Stadt. Und die Stadt ist voll von Menschen und die brauchen natürlich eine Unterkunft. Und deshalb ist sogar mein Haus komplett ausgebucht. Das war ein Chaos, kann ich euch sagen. Die Leute kommen alle in ihrem Geburtsort an und müssen dann eine Unterkunft suchen. Wie soll man es auch anders machen. Vorher reservieren konnte man nicht, da hätte man ja einen Boten schicken müssen, das hätte viel zu lange gedauert. Da müsste man etwas erfinden, dass man über Entfernungen miteinander sprechen kann also sozusagen ein Ferngespräch wie mit einem Megaphon. Das müsste dann ja Telefon heißen. Na ja, ich spinne nur so vor mich hin, das könnt ihr gleich wieder vergessen, war eine verrückte Idee. So etwas kann ja nicht gehen, oder ?

Ja jedenfalls , als alle Zimmer voll belegt waren, da kam noch ein Mann mit einer hochschwangeren Frau, die auch ein Zimmer suchten. Aber was sollte ich machen, voll ist voll. Die Beiden taten mir ja schon leid, ich glaube, das Kind kommt bald. Aber ich habe sie halt weggeschickt, was kann ich dafür, wenn die so spät kommen und ich kein freies Plätzchen mehr habe. Wenn ich es mir so in Ruhe jetzt überlege, war das nicht richtig. Natürlich kamen sie spät aber sie hatten wohl einen langen Weg und die Frau kann mit ihrem Bauch ja auch nicht mehr so schnell und lange laufen. Ich möchte ja auch nicht, dass dem Baby etwas passiert, falls es heute Nacht kommen sollte braucht es doch einen sicheren Ort. Und nach Regen sieht es gerade auch aus.

Und noch etwas fällt mir jetzt ein, wo ich euch die ganze Geschichte so erzähle: An der Frau war irgendetwas Besonderes. Ich kann es gar nicht so gut beschreiben. Sie war so freundlich und gütig und verständnisvoll, obwohl sie doch wirklich genug Sorgen hatte. Ich bin richtig froh, dass ich jetzt eine Verschnaufpause gemacht habe um euch die Geschichte zu erzählen. So konnte ich noch einmal kurz darüber nachdenken und ich glaube ich habe eine Lösung. Eine Freundin von mir hat einen Stall, da stehen gerade nur ein Ochse und ein Esel darin. Das bedeutet es hat Platz, es ist trocken und ruhig. Ist zwar nicht besonders komfortabel, aber ich könnte ja für Essen sorgen. Also das ist glaub ich die Lösung. Leute, ich muss los, ich muss meine Freundin fragen und das junge Paar suchen. Ich hoffe, ich finde die beiden, aber sie können ja nur die Straße entlang weiter gelaufen sein. Ich freue mich schon so, den beiden behilflich sein zu können und ich bin gespannt, wie die Geschichte mit dem Baby ausgeht. Glaubt mir, irgendetwas an der Frau war wirklich ganz außergewöhnlich und ich glaube, es hat etwas mit dem Baby zu tun. Ich muss los, Tschüß

Ein Steuerbeamter erzählt …

Alle Jahre wieder: die Weihnachtsgeschichte. Aber wie erzählt man diese Geschichte, die doch eigentlich schon jeder kennt? Zum Beispiel in vier Teilen aus verschiedenen Blickwinkeln. Die Weihnachtsgeschichte aus der Sicht eines Steuerbeamten, eines Gastwirtes, eines Hirten und eines Wissenschaftlers. Im ersten Teil wird der Beginn der Weihnachtsgeschichte aus Sicht eines Steuerbeamten erzählt. Die Geschichte ist geeignet für Kinder ab 6 Jahren.

Mein Name ist Sigirius, ich bin Steuerbeamter und arbeite für den Kaiser Augustus. Normalerweise sitze ich an meinem Schreibtisch und hoffe darauf, dass es bis zum Feierabend um 15:00 Uhr möglichst wenig zu tun gibt. Leider möchte Kaiser Augustus unbedingt eine Volkszählung durchführen. Er möchte genau wissen wie viele Menschen in seinem Reich leben und wie groß ihr Besitz ist. Was das für mich bedeutet könnt ihr euch sicher vorstellen: Arbeit, Arbeit und nochmal Arbeit. Und das alles nur weil es in unserem schönen Land so viele Menschen gibt, die keine oder zu wenig Steuern bezahlen. Damit nicht mehr geschummelt wird gibt es jetzt eine große Volkszählung. Alle müssen mitmachen. Und für mich bedeutet das: Arbeit, Arbeit und nochmal Arbeit. Möchtet ihr wissen, wie so eine Volkszählung funktioniert? Eigentlich ganz einfach: jeder muss in die Stadt gehen, in der er geboren wurde und sich dort bei einem Steuerbeamten melden. Die Steuerbeamten zählen die Menschen, die zu ihnen kommen und schreiben genau auf wie viel Besitz jeder hat. Danach müssen dann die Steuern bezahlt werden. Für mich und meine Kollegen – das könnt ihr euch sicher vorstellen – bedeutet das: Arbeit, Arbeit und nochmal Arbeit. Wir müssen Listen führen, Zahlen zusammenzählen und alle Bürger müssen einzeln bei uns vorsprechen. Das bedeutet: Arbeit, Arbeit und nochmal Arbeit. Und dann gibt es natürlich plötzlich viele Menschen, die Steuern bezahlen müssen. Dazu muss Geld gezählt, Belege geschrieben und Formulare ausgefüllt werden. Das bedeutet für mich: Arbeit, Arbeit und nochmal Arbeit. Zugegeben für all die Menschen, die plötzlich in ihre Heimatstadt zurückkehren müssen um sich zählen zu lassen ist das auch kein Zuckerschlecken. Ich habe da zum Beispiel ein junges Paar kennengelernt. Die beiden müssen von Nazaret bis nach Betlehem wandern. Das ist eine ganz schön lange Strecke. Aber das Beste kommt noch: die Frau war schwanger. In diesem Zustand sollte man wirklich keine lange Reise unternehmen. Immerhin hatten die beiden einen Esel dabei. Aber glücklich sahen die beiden nicht gerade aus. Die Reise war für beide sehr anstrengend. Ich habe ihnen gleich erzählt, dass ich diese Volkszählung auch keine gute Idee finde. Schließlich bedeutet die Zählung für mich nur: Arbeit, Arbeit und nochmal Arbeit. Aber zurück zu dem jungen Paar. Wie haben die beiden nochmal geheißen? Martha und Johannes? Nein! Maren und Jürgen? Nein! Marina und Jens? Nein! Jetzt fällt es mir wieder ein: Maria und Josef. Die beiden hat es wirklich hart erwischt mit dieser Volkszählung. Aber da hilft kein mosern oder murren. Was der Kaiser befiehlt, dass muss getan werden. Sonst kann man mit saftigen Strafen rechnen. Da müssen wir jetzt alle durch. Wobei ich natürlich am Ärmsten dran bin. Denn so eine Volkszählung bedeutet für mich natürlich: Arbeit, Arbeit und nochmal Arbeit. Wie auch immer. Maria und Josef haben mir sehr Leid getan. Ich habe ihnen für ihren weite Weg auf dem Esel noch eine warme Decke und ein großes Vesper mitgegeben. Ich hoffe die beiden kommen möglichst schnell und sicher nach Betlehem. Und hoffentlich kommt das Kind noch nicht so schnell. Das wäre ja noch schöner. Unterwegs ohne Dach über dem Kopf ein Kind zu bekommen. Nun gut. Jetzt muss ich aber wieder zu meinen Akten. Die wollen schließlich gewälzt werden. Für mich heißt das: Arbeit, Arbeit und nochmal Arbeit.

Paule sagt

„Paule sagt“ ist ein Bewegungs- und Animationsspiel für Spieler ab 5 Jahren. Mitspieler dürfen nur dann die Anweisungen des Spielleiters befolgen, wenn er vorher sagt: „Paule sagt“.

Benötigt
1 Spielleiter „Paule“
1-20 Mitspieler (Alter ca. 5-11-100)
5-20 Minuten

Beispiel
Hallo ich bin der Paule. Ich hab wunderbare Arme und Beine und ich mach jeden Tag Muskel-Sport.
Und euch hab ich heute alle zu meinen Muskelfreunden erwählt. Ihr dürft aber nur dann mitmachen, wenn ich euch vorher sag: „Paule sagt“. 1-2-3- Paule go!

Paule sagt: Rechter Arm über den Kopf.
Paule sagt: Linker Arm unters Kinn
Und mit dem linken Arm hinter den rechten und durchwinken. (Paule lacht alle an und sieht wer trotzdem mitgemacht hat.)

Was passiert mit den Mitspielern die mitmachen, obwohl sie nicht sollen:

  1. werden neue Paule-Spielleiter (wenn das Spiel schon bekannt ist)
  2. scheiden aus bis nur noch 1-2 da sind
  3. Paule freut sich, dass er sie zum Mehrsport animiert hat.

Variationsmöglichkeiten
Paule sagt …
… und singt
… und macht Geräusche
… und sagt komplizierte Worte
(welche dann wir oben nachgemacht werden, oder nicht, falls „Paule sagt“ fehlt)

Ein Spiel, das mir gefällt, weil man es fast immer und überall spielen kann und weil es lustig ist (je nachdem was der Spielleiter alles für Verrenkungen macht). Für kleinere Kinder und größere ist es eine Herausforderung, ihren Körper genau so zu bewegen, wie sie es bei Paule sehen und sich zu konzentrieren- ob sie mitmachen dürfen oder nicht.

Vielen Dank an Anette für das teilen dieser Idee!

Wasserbomben-Volleyball

Was passt am Besten zu Sommer, Sonne und Hitze? Wasser! Spielen mit Wasser macht im Sommer jede Menge Spaß. Das folgende Spiel ist für Gruppen ab 8 Spielern geeignet. Die Spieler sollten mindestens 10 Jahre alt sein. Beim Wasserbomben-Volleyball wird ein Seil oder Ähnliches zur Markierung eines Netzes benötigt. Das Seil kann entweder auf einer Höhe von ca. 1 Meter gespannt oder aber einfach auf den Boden gelegt werden. Es treten immer zwei Mannschaften aus jeweils 4 Spielern gegeneinander an. Jede Mannschaft bekommt eine (Picknick-)Decke, die an allen Ecken von einem Spieler gehalten und gespannt wird. Als Ball fungiert eine Wasserbombe. Die Wasserbombe muss mit Hilfe der Decke über das Seil gespielt werden. Punkte gibt es, wenn auf der Spielfeld-Seite der gegnerischen Mannschaft eine Wasserbombe kaputt geht.

Material

  • Wasserbomben
  • Seil (ca. 3-5 Meter)
  • 2 (Picknick-) Decken

Getragen

Ein frisches Ei geht in einem Glas mit Wasser sofort unter. Mischt man 3-5 Esslöffel Salz mit in das Wasser so schwebt das Ei im Wasser. Das Ei wird vom fast unsichtbaren Wasser getragen. Dieses Experiment kann verwendet werden um deutlich zu machen, dass auch Gott tragen kann wie das Salz das Ei trägt. Das Experiment ist für Kinder bis ca. 10 Jahre sehr spannend. Aber auch für ältere Kinder und Jugendliche kann die Aussage zusammen mit dem Experiment sinnvoll sein.

Als biblische Geschichte bietet sich für Kinder zum Beispiel Daniel in der Löwengrube (Daniel 6) an. Mit Daniel wird deutlich wie Gott einen Menschen durch scheinbar unlösbare Situationen tragen kann. Die Geschichte von Daniel kann entsprechend kindgerecht erzählt werden.

Abseits

Die Fußball-WM ist in vollem Gange. Das deutsche Team hat die Vorrunde gut überstanden und so wird die Fußball-Euphorie wohl erst mal nicht nachlassen. Wie kann man die Fußball-WM in der Jungschar thematisieren und mit einer biblischen Aussage verknüpfen? Der Impuls zur Fußball-WM mit dem Titel „Abseits“ eignet sich für Kindergruppen von 6 bis 12 Jahren. Dabei wird aufgezeigt wie Jesus mit Menschen aus dem Abseits umgeht.

Reporter berichtet live von einem Fußball-Spiel
„Schön, dass Sie wieder eingeschaltet haben zur Fußball-Live-Übertragung bei J-TV. Es steht ein spannendes Duell zwischen der roten und blauen Mannschaft an. Beide Mannschaften sind für ihre tollen Ball-Künste bekannt und im ganzen Turnier gefürchtet. Und schon kommt der Anpfiff. Ein Spieler der roten Mannschaft positioniert sich dicht vor dem gegnerischen Tor der blauen Mannschaft. Weit und breit ist kein Spieler der roten Mannschaft in seiner Nähe zu sehen. Der rote Spieler steht ganz allein vor dem gegnerischen Tor. Ein seltsamer Spielzug! Doch da, die rote Mannschaft hat den Ball erobert. Ein roter Spieler schießt den Ball in hohem Bogen über das halbe Spielfeld. Unser roter Spieler, der immer noch ganz allein und ohne Unterstützung vor dem blauen Tor steht, wittert seine Chance und bringt sich in Position. Doch bevor er den Ball annehmen kann pfeift der Schiedsrichter laut mit seiner Trillerpfeife: „Abseits! Abseits!“. Das Spiel wird unterbrochen, die blaue Mannschaft bekommt den Ball und das Spiel geht weiter. Unser roter Spieler steht noch verlorener allein vor dem gegnerischen Tor der blauen Mannschaft.“

Fragen

  • Kann jemand die Abseitsregel beim Fußball erklären?
  • Wie fühlt sich ein Fußball-Spieler, der ohne Unterstützung seiner Mannschaft im Abseits steht?
  • In welchen Situationen stehen wir selbst in unserem Leben im Abseits?

Wie geht Jesus mit Menschen aus dem Abseits um?

  • Matthäus 9, 9-13 erzählen
  • Jesus geht zu den Menschen, die im Abseits stehen. Die Zöllner waren nicht sehr beliebt, da sie zum einen die Steuern für die Römer eintrieben und sich häufig auch selbst bereicherten.
  • Jesus sind aber genau diese Menschen wichtig. Er isst gemeinsam mit Matthäus und beruft ihn sogar als Jünger
  • Für die Kinder soll deutlich werden, dass sich Jesus gerade um die Menschen kümmern möchte, die im Abseits stehen. Für ihn gelten andere Maßstäbe.