Schulalltag trifft Gleichnis (Teil 2)

Auch im zweiten Teil der Reihe Schulalltag trifft Gleichnis soll wieder ein (bekanntes) Gleichnis aus der Bibel mit anhand einer Situation aus der Schule kombiniert werden.

Situation
Folgende Geschichte kann vorgelesen oder als Vorlage für eine andere Umsetzung verwendet werden.

Maria geht in die 3. Klasse. Ihr Lieblingsfach ist Deutsch. Aufsätze schreibt sie am Liebsten. Geschichten erzählen kann Maria sehr gut. Doch der Deutschunterricht gefällt Maria oft nicht. Das liegt nicht am Fach. Denn Deutsch macht ihr wirklich Spaß. Auch ihre Deutschlehrerin kann Maria gut leiden. Aber freuen kann Maria sich nicht so richtig auf den Deutschunterricht. Grund dafür ist Marco. Marco ist erst vor kurzem von Italien nach Deutschland gekommen. Daher spricht Marco auch nur sehr schlecht Deutsch. Es hört sich oft sehr lustig an, wenn Marco spricht. Die anderen Kinder in der Klasse machen sich daher oft lustig über Marco. Maria findet das nicht gut. Marco ist sehr nett. Trotzdem tuscheln die anderen Kinder oft, wenn Marco in Deutsch seinen Aufsatz vorlesen muss. Er kann eben nur sehr schlecht Deutsch. Mario findet das doof. Aber sie weiß nicht so richtig wie sie Marco helfen kann. Schließlich lästern alle ihre Freundinnen über Marco. Es kann doch keiner verlangen, dass Maria ihre Freundschaft zu ihren Freundinnen riskiert. Und deswegen tuschelt Maria sogar manchmal mit und sagt schlechte Dinge über Marco. Hinterher ist Maria dann oft trautig. Das verdirbt ihr ihren Spaß am Deutschunterricht.

Gleichnis
Jesus erzählt das Gleichnis vom barmherzigen Samariter (Lukas 10, 30-37). Das ist auch eine Aufforderung an uns. Gott möchte, dass wir den Schwachen zur Seite stehen. Das erfordert oft viel Mut und Vertrauen. Ist aber der bessere Weg.

Fragen

  • Wie könnte Maria in der nächsten Deutschstunde reagieren?
  • Erlebt ihr ähnliche Situationen wie Maria?
  • Wie geht es euch in solchen Situationen?
  • Wie hätte ein „barmherziger Samariter“ in eurer Situation reagiert?

Du kannst alle Antworten zu diesem Eintrag via RSS 2.0 Feed erfolgen. Kommentare und Pings sind zur Zeit geschlossen.

Kommentar