Schulalltag trifft Gleichnis (Teil 1)

Die Schule nimmt im Alltag eines Kindes viel Platz ein. Zum Schulstart (zumindest in Baden-Württemberg) folgt in den nächsten Wochen eine dreiteilige Themenreihe rund um das Thema Schule. Dabei sollen Situationen und Erfahrungen aus dem Schulalltag aufgegriffen werden und mit verschiedenen Gleichnissen verknüpft werden. Die biblischen Gleichnisse dürften den meisten Kindern aus ihrer Gruppe oder auch dem Religionsunterricht bekannt sein. Daher wird der Schwerpunkt auf die Verknüpfung mit einer Alltagssituation aus dem Leben der Schulkinder gelegt.

Situation
Die folgende Situation kann zum Beispiel als spontanes Theaterstück initiiert werden. Dabei werden einige Schauspieler ausgewählt. Es muss nur eine besondere Rolle verteilt werden, die auch gut von einer vorher eingeweihten Person gespielt werden kann: ein Außenseiter. Unsere Situation spielt in der großen Pause. Die Schulkinder strömen aus ihren Klassenzimmern und freuen sich auf die Pause. [Schauspieler laufen freudig umher und rufen „Pause!“] Alle Schulkinder haben sich mit ihren Freunden zusammengetan. [Schauspieler bilden kleine Gruppen]. Es wird geredet, Fußball und Fangen gespielt und mit Kreide auf dem Boden gemalt. [Schauspieler spielen]. Nur einer steht ganz alleine am Rand und ist traurig. [Außenseiter spielt genannte Situation]. Er frägt bei den anderen nach ob er mit reden, Fußball oder Fangen spielen darf. Aber keine möchte ihn dabei haben. Unser Außenseiter fühlt sich sehr allein. Warum mag mich niemand? Ich habe doch niemandem etwas getan.

Gleichnis
Jesus erzählt mit dem Gleichnis vom verlorenen Schaf von Gott. (Matthäus 18, 12-13) Er vergleicht Gott mit einem Hirten, dem jedes Schaf so wichtig ist, dass er zur Not die ganze Herde allein lässt um nach einem einzelnen Schaf zu suchen. Das ist auch eine Zusage an uns. Wir sind wertvoll für Gott. Er liebt uns so sehr wie der Hirte, der sich auf den Weg macht uns das verlorene Schaf suchen geht. Daran sollten wir uns immer erinnern, wenn wir uns allein fühlen. Gott ist immer da, er liebt uns jede Sekunde. Mit dieser Gewissheit lassen sich Situationen, in denen man sich sehr alleine fühlt besser meistern.

Du kannst alle Antworten zu diesem Eintrag via RSS 2.0 Feed erfolgen. Kommentare und Pings sind zur Zeit geschlossen.

Kommentar