Nachtgeländespiel mit Knicklichtern

wald_dunkelDas Geländespiel mit Knicklichter, das vorzugsweise Nachts gespielt wird, ist ein Geländespiel der besonderen Art. Es ähnelt Capture The Flag. Das Geländespiel macht ab einer Teilnehmerzahl von 20 Personen Spaß, ist aber mit weit aus mehr Spielern spielbar (größeres Spielfeld und mehr Knicklichter).

Vorbereitung
Die Vorbereitung ist eher simpel. Man braucht ein Gelände (Wald oder Wiese mit Büschen, offenes Feld ist nicht ideal), dass sich gut in 2 Felder unterteilen lässt und der Teilnehmerzahl angepasst ist.  Zuerst sollte man das Gelände tagsüber auf gefährliche Stellen o.ä. absuchen, denn nachts sieht man nicht alles so gut, Verletzungsgefahr etc.. Dann teilt man das Feld, am Besten mit Hilfe eines Flatterbandes (aus dem Baumarkt) in der Mitte auf. Zusätzlich kann man die Seiten markieren, oder einfach Baumgruppen oder Hecken nutzen. Danach benötigt man je nach Teilnehmer 40 oder mehr kleine Knicklichter in 2 verschiedenen Farben (findet man billig im Internet). Die Knicklichter verteilt man gleichmäßig in beiden Feldern (natürlich z.B. die Roten in einem Feld und die blauen Knicklichter im andren Feld). Optional kann man auch noch eine große Flagge im hinteren Teil des jeweiligen Feldes als Hauptziel aufhängen. Außerdem ist es noch cool eine Flagge am Ende des Spielfeldes (dort wo der Teamleiter steht) aufzustellen. Dann haben die Mitspieler einen Anhaltspunkt in der Dunkelheit.

Durchführung
Zuerst teilt man seinen Teilnehmern in 2 verschiedene Gruppen auf (Team A / B ). Jede Gruppe braucht einen Teamleiter (vorzugsweise einen Mitarbeiter). Sie sind am jeweiligen Ende der Spielfelder postiert. Die Teamkameraden markiert man einfach mit zwei verschieden farbenen  Verbandsbinden (Apotheke bzw. alter Verbandskasten) die jeder um den Arm tragen muss. Danach erklärt man die Regeln und Aufgaben: Grundsätzlich sind Taschenlampen, Nachtsichtgeräte, Wärmebildkameras, etc.  verboten und sollten von den Mitarbeiter eingesammelt werden.  Mitarbeiter brauchen Taschenlampen für den Notfall, falls sich jemand verletzt oder ähnliches. Jeder Spieler ist Sucher und Wächter in einem.  Die Aufgabe ist also, Knicklichter des gegnerischen Teams zu finden und zu dem Teamleiter zu transportieren. Es darf MAXIMAL 1 Knicklicht pro Person über die Grenze getragen werden. Wenn Spieler vom Team A z.B. im gegnerischen Feld B ist, dann dürfen die Spieler aus Team B die Spieler aus Team A abschlagen. Nun muss Spieler vom Team A zurück über die Grenze (= das Flatterband). Wenn der Spieler A im B Feld gefangen wurde und ein Knicklicht schon gefunden und mitgenommen hat, dann MUSS er ehrlich sein und das dem Spieler aus Team B geben. Der Spieler aus Team B muss es dann auf den Boden legen (oft wird das auch eingegraben, das darf man aber nicht!! ). Das ganze gilt natürlich auch für Spieler aus Team B in Spielfeld A mit den Fängern von A. Außerdem muss gesagt werden, dass jeder Sucher bzw. Fänger/Wächter sein kann und muss. Die Taktik, also wieviel Leute im Gegnerischen Feld suchen und wieviel im eigenen Feld verteidigen sollte im Team ausgemacht werden bzw. ändert sich im Spielverlauf. Wenn man große Flaggen als Zusatz verwendet, dürfen sie auch gesucht und geklaut werden. Hier erkennt man die Ãhnlichkeit des Spieles zu Capture The Flag.

Das Spielende ist erreicht, wenn ein Team alle Knicklichter gefunden hat (selten der Fall) oder nach einer abgemachten Zeit. Es werden alle Knicklichter (= 1 Punkt)  zusammengezählt und wenn verwendet die Flagge als Extrapunkt z.B. 10. Gewonnen hat dann das Team mit den meisten Punkten. Außerdem braucht man vielleicht etwas Erfahrung um die Spielfeldgröße richtig einzuschätzen. Zusätzlich kann man auch in das Geländespiel eine Message (= Andacht) reinpacken, die sich auf Vertrauen auf Gott bzw Unsicherheit, aber Gott ist immer da, bezieht ( Wald allein, ohne große Orientierung).

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